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14.10.2009

Darmkrebs - ein Tag ganz im Zeichen des Patienten

Unter dem Ehrenschutz von Gesundheitsminister Alois Stöger und dem Vorsitz von Univ.-Prof. Dr. Heinz P. Ludwig und Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski kamen zahlreiche Darmkrebs-Betroffene, zumeist mit Ihren LebenspartnerInnen, und auch viele am Thema Darmkrebsvorsorge interessierte Menschen ins Bundesministerium für Gesundheit in Wien.

Bei freiem Eintritt konnte das Publikum die Vorträge hochrangiger österreichischer ExpertInnen verfolgen sowie Fragen stellen bzw. Diskussionsbeiträge leisten.

Folgende Themenaspekte der Darmkrebserkrankung kamen beim PatientInnentag ausführlich zur Sprache:
- Rolle der Chirurgie in der Behandlung von Darmkrebs
- Moderne medikamentöse Therapien
- Strahlentherapeutische Möglichkeiten
- Nebenwirkungen der Therapie
- Zahngesundheit bei KrebspatientInnen
- Optimierung des Arzt-PatientInnen-Gesprächs, Verbesserung der Kommunikation zwischen dem Arzt und der/dem Patientin/en
- Die richtige Ernährung bei Darmkrebs
- Komplementärmedizinische Therapien als Ergänzung zur Schulmedizin

Zusätzlich bestand die Möglichkeit für individuelle Beratung - im Einzelgespräch mit der/dem jeweiligen Expertin/en - zu folgenden Fragen:
- Stärkung der Psyche von KrebspatientInnen
- Stomapflege

"Bei Mitteilung der Diagnose eröffnen sich zahllose Fragen, Ängste und Sorgen. PatientInnen und Angehörige brauchen kompetente Information, eigehende Beratung und den Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen - all das haben wir bei unserem PatientInnentag in entspannter und fürsorglicher Atmosphäre angeboten. Hier konnten Fragen gestellt und Bereiche angesprochen werden, für die es bisher keine Zeit gegeben oder der Mut gefehlt hatte", erläutert Univ.-Prof. Dr. Heinz P. Ludwig (Vorstand der 1. Medizinischen Abteilung - Zentrum für Onkologie und Hämatologie, Wilhelminenspital, Wien).

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